Die wichtigen Pionier*innen der somatischen Geschichte.

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Ein Essay von Irene Sieben

Diese Rezension erschien in "Ballet tanz" (Friedrich Verlag) August 2002. Wir zitieren aus dem Anfang:

Der Tanz hat im 20. Jahrhundert eine rasante Entwicklung erlebt. Umbrüche und Neuorientierungen im politischen,
sozialen und kulturellen Leben wirkten wie transformatorische Impulse auf die flexibelste aller Künste. Neuerungen der
medizinischen Forschung, der Neurowissenschaften, der Psychologie und Leibtherapien erweiterten das Menschenbild. In
enormem Tempo vermehrte sich das Wissen über den Körper und seine Funktionsweise. Die Entdeckung des kinästhetischen, des
Bewegungssinns sprengte den Radius der fünf bekannten Sinne.
Eine Revolution der Wahrnehmung, der Körperkultur geschah und enthüllte ein offenbar kollektives Wissen, das sich weltweit
ausbreitete. Die Ideen der Pioniere intelligenten Körperlernens, die hier vorgestellt werden, hatten eine starke
Wirkung auf die Entwicklung des Tanzes. Und umgekehrt wirkte die bewegte Kunst in die pädagogischen, therapeutischen und
künstlerischen Forschungsfelder der System-Erfinder hinein.
Nicht auszudenken, wie groß ihr Einfluss auf die Kultur gewesen wäre, wenn die nationalsozialistischen Machthaber sie
nicht bekämpft und fortgejagt hätten.

© Irene Sieben/Ballet tanz, Friedrich Verlag

 

 

Bezugsquellen

Der Artikel kann hier heruntergeladen werden:

Irene Sieben: PionierInnen des somatischen Lernens

(Letzte Aktualisierung: 21.09.2021)

 

 

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